Training

„Fortschritt kommt zu denen, die trainieren und trainieren“ – Ueshiba Morihei (1883-1969)

Zeiten:

Donnerstag   2000 – 2200         Feuerwehr Turnhalle (Eingang Brückenstraße)

Freitag          1800 – 2000         Feuerwehr Turnhalle (Eingang Brückenstraße)

Sonntag        1000 – 1130         SV-DJK Turneralm  –  Waffen

 

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Kosten (jährlich):

SV-DJK Grundbeitrag Abteilungsbeitrag

Jährlicher Gesamtbeitrag

Erwachsene (22-60 Jahre)

€60

€50

€110

Jugend (bis 21 Jahre)

€50

€25

€75

Senioren (ab 61 Jahren)

€45

€25

€70

Familie

€120

€75

€195

Besucher und Schnuppertraining: FREI

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Für Anfänger:

„Es ist besser, ein wenig zu üben als viel zu reden“ – Muso Kokushi (1275-1351)

Das Beste ist, einfach zum Training zu kommen, mitzumachen und Spaß zu haben.

Für den Anfang brauchst du nicht unbedingt einen Gi. Ein langärmliges T-Shirt oder Sweatshirt, Trainingshose und ein paar leichte Sandalen (für den Weg von Umkleide zur Matte) genügen. Einen Gi kaufst du dir, wenn du regelmäßig zum Training kommst.

Aikido lernt man sowohl von seinem Trainingspartner als auch seinem Lehrer. Um Fortschritte zu machen ist es daher besser, so bald und viel wie möglich mit erfahrenen Aikidoka zu trainieren, als nur mit anderen Anfängern. Versuche, wann immer möglich, mit einem Dan-Träger zu trainieren. Scheu dich nicht – sie werden dir gerne helfen!

Wie andere Kampfkunst- und Kampfsportarten birgt auch Aikido die Gefahr von Verletzungen. Daher ist es wichtig, daß die Trainingspartner kooperativ, verantwortungsvoll und kontrolliert miteinander umgehen. Auf diese Weise können auch potentiell schmerzhafte oder schwierige Techniken sicher erlernt werden und Verletzungen kommen selten vor.

Regeln von Morihei Ueshiba – Begründer des Aikido

  • Aikido entscheidet über Leben und Tod in einem Schlag, die Schüler müssen also sorgfältig die Anweisungen des Lehrers befolgen und nicht miteinander konkurrieren, um zu sehen, wer der Stärkste ist.
  • Aikido ist der Weg, der lehrt, wie man mit mehreren Gegnern fertig wird. Die Schüler müssen trainieren, wachsam zu sei, nicht nur nach vorne, sondern auch nach allen Seiten und nach hinten.
  • Das Training sollte immer in einer angenehmen und freundlichen Atmosphäre durchgeführt werden.
  • Der Lehrer lehrt nur einen kleinen Aspekt der Technik. Ihre vielseitigen Anwendungen müssen von jedem Schüler durch ständige Praxis und Ausbildung entdeckt zu werden.
  • In der täglichen Praxis, beginne zunächst mit der Bewegung des Körpers und baue dann zu intensiverer Praxis auf. Versuche niemals mit Gewalt etwas Unnatürliches oder Unzumutbares durchzuführen. Wenn diese Regel befolgt wird, verletzen sich auch ältere Menschen nicht und erlaubt ihnen, in einer angenehmen und freundlichen Atmosphäre trainieren.
  • Der Zweck des Aikido ist, Körper und Geist zu trainieren und aufrichtige, ernsthafte Menschen zu entwickeln. Weil alle Techniken von Person-zu-Person übermittelt werden, solltest du sie nicht willkürlich anderen zeigen, da sie dann von Rowdys benutzt werden könnten.

Wie in all Kampfkünsten, ist Respekt gegenüber anderen und sich selbst die erste Voraussetzung. Nur mit Respekt ist es uns möglich, potenziell gefährliche und schmerzhafte Techniken mit anderen Menschen in einer kooperativen , nicht-destruktive Weise üben zu können.Hier findest Du praktische Tipps, mit denen Du in jedem Dojo (Trainingshalle), auch in sehr formellen, traditionsbewussten, gebührenden Respekt zeigst:

  • Der Gi (Trainingsanzug) sollte immer sauber sein und persönliche Hygiene vorbildlich. Nägel sollten kurz geschnitten, lange Haare zurückgebunden und Schmuck entfernt sein – sowohl für die eigene Sicherheit, als auch die des Partners.
  • Auf dem Weg von der Umkleide zum Dojo sollten Sandalen oder Zori (traditionelle japanische, offene Sandalen) getragen werden.
  • Beim Betreten des Dojo wird eine Verbeugung in Richtung des Kamiza (Schrein, in der Regel ein Bild des Gründers) vollführt. Zum Betreten der Matte werden die Zori abgestreift und eine kniende Verbeugung (rei) wieder zum Kamiza durchgeführt.
  • Solltest Du zu spät kommen und das Training hat bereits begonnen, warte, bis der Lehre Dich auf die Matte bittet.
  • Das Training beginnt mit allen Schülern in einer Linie in Seiza gegenüber dem Lehrer sitzend (formelle Dojos sitzen in Rangfolge). Der Sensei (Lehrer) dreht sich um und macht seine Verbeugung vor dem Kamiza, zusammen mit den Schülern. Er dreht sich dann wieder zu den Schülern um, verbeugt sich mit ihnen und sie bitten ihn bei der Verbeugung „onegai shimasu“, das heißt „Ich bitte um Unterweisung“.
  • Während der Lehrer eine Technik vorführt, bleiben alle Schüler in Seiza sitzen. Diese Haltung sollte auf der Matte immer eingenommen werden, wenn Du nicht aktiv bist. Wenn dies schmerzhaft wird, ist Schneidersitz erlaubt, außer in sehr formellen Dojos. Beim Aufstehen von Seiza mit dem rechten Knie zuerst aufstehen.
  • Um das Training zu beginnen, wähle einen Partner mit einer Verbeugung. Es ist höflich „onegai shimasu“ zu wiederholen. Schüler mit niederem Rang bitten einen Schüler höheren Ranges, dessen Pflicht es ist, zu helfen.
  • Während des Trainings sollte die Matte nicht verlassen werden. Wenn Du krank oder verletzt bist, informiere den Lehrer, bevor Du die Matte verlässt.
  • Wenn der Lehrer Dir individuell etwas zeigt, setze Dich wieder in Seiza und verbeuge Dich, wenn der Lehrer fertig ist. Dies gilt auch bei größeren Kursen: wenn der Lehrer in der Nähe demonstiert, kannst Du dich in Seiza setzen und zusehen, wenn Du möchtest.
  • Versuche NIEMALS deinen Partner zu zwingen oder zu überwinden. Es ist Deine Pflicht, ihn zu schützen.
  • Respektiere höhere Grade. Du erkennst Sie vom 2. Kyu daran, daß sie Hakama tragen, vom 1.Dan zusätzlich am schwarzen Gürtel.
  • Wenn der Lehrer das Training stoppt (oft mit dem Ruf „Yamae“ und / oder Klatschen) verbeuge dich zu deinem Partner und setze dich wieder mit den anderen in einer Reihe in Seiza.
  • Das Training endet in der gleichen Art und Weise wie es begann, mit der Ausnahme , dass die Worte „domo arigato gozaimashita“ verwendet wird, was „Ich danke Ihnen sehr“ bedeutet. Warte, bis der Lehrer die Schüler entlässt und verbeuge dich noch einmal kniend zu deinem letzten Partner. Bevor Du die Matte verlässt, verbeugst du dich noch einmal vor dem Kamiza vom Rand der Matte. Zieh dort deine Zori wieder an und mache eine weitere Verbeugung beim Verlassen des Dojos.
    Essen, Trinken, Rauchen oder Faulenzen sind im Dojo nicht erlaubt.

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