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„Erleuchtung hat keinen Anfang, Training kein Ende“ – Dogen Zenji (1200-1253)

Aikido (wörtlich aus dem Kanji als ” Weg der Harmonie ” übersetzt) ist ein komplettes Kampfkunstsystem, das unbewaffnete Techniken sowie Teckniken mit Waffen integriert, um sich gegen einen oder mehrere Gegner zu verteidigen.

Aikido ist faszinierend, da sich die Praxis auf kooperatives Lernen im Partnertraining konzentriert, anstatt solo Kata zu üben. Die Techniken sind sehr effektiv, aber nicht destruktiv, erfordern Geschick und Weisheit anstatt Stärke. Seine wichtigsten Konzepte, dem Gegner keinen Widerstand entgegenzusetzen und die eigene Körperbeherrschung zu trainieren, sind auch im Alltagsleben von großem Nutzen. Aikido ist mehr als nur Kämpfen, es ist eine Investition in die Entwicklung des Selbst. Die einzige Konkurrenz ist mit sich selbst – daher es gibt keine Wettkämpfe.

Aikido wurde in den 1930er Jahren von Morihei Ueshiba (1883-1969) in Tokyo gegründet. Sein Ziel war es, die traditionellen Kampfkünste, die er als junger Mann erlernt hatte, zu modernisieren und integrieren. Er schuf damit eine Kunst, die über das bloße Kämpfen hinausging und ihm somit sofortige Kontrolle des Gegners erlaubte. Mit spektakulären Demonstrationen erstaunte er das japanische Militär und zog unzählige Kampfkunst-Experten an, die auch seine Schüler wurden. Damals war Aikido revolutionär – und geheim. Heute gibt es über eine Million praktizierende Aikidoka weltweit.

Aikido-Techniken ergeben sich aus einer Vielzahl von traditionellen japanischen Kampfkünsten (Koryu) und sind ideal geeignet zur Selbstverteidigung und Allround Fitness.

Die Ausbildung umfasst :

  • Erlernen und Weiterentwicklung der subtilen Techniken

  • Aerobe Fitness

  • Flexibilität

  • Koordination

  • Stärkung der Körperkernmuskulatur

  • Sicheren Falltechniken und Selbstverteidigung

Lehrer

RHS_2427.JPG (1)Nik Doyle (5.Dan Aikikai Tokyo)

Nik begann Aikido 1981 an der Sussex University (Brighton Aikikai), England unter Kanetsuka Minoru Shihan (8.Dan) und erhielt 1986 seinen Shodan. Nach einem Kurs mit Yamaguchi Seigo Shihan (9.Dan) in 1987 begann Nik regelmäßig in Frankreich unter der Leitung von Christian Tissier Shihan (8.Dan) zu trainieren.  Auf Empfehlung von Christian Tissier Shihan wurde Nik bei der Kagami Biraki 2017 von Aikikai Tokyo der 5. Dan verliehen.

Außer mit Tissier und Kanetsuka Shihan hat Nik im Laufe der Jahre mit vielen anderen Shihan trainiert, vor allem Chiba, Endo und Yasuno. Nik war mehr als 25 Jahre Übungsleiter für Brighton Aikikai und hat viele von der Aikikai Foundation Tokyo verliehene Dan-Grade ausgebildet.

DSC_0108Brigitte Puppe (2.Dan Aikikai Tokyo)

Brigitte begann Aikido in 2002 in Guernsey, UK und trainierte seit 2004 mit Brighton Aikikai. 2010 erreicht sie ihren Shodan und in 2014 erhielt sie ihren Nidan von Pascal Durchon (6.Dan). Brigitte hat an vielen Kursen mit sehr bekannten Meistern, besonders Christian Tissier Shihan, teilgenommen.

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